Die Breisgauer beeindrucken Nagelsmann

von Redaktion

Der Bayern-Trainer ahnt angesichts der Defensivstärke der Gäste: Es wird schwer werden

München – An diesem Samstag (15.30 Uhr, Sky) empfängt der FC Bayern den SC Freiburg in der Allianz Arena. Die Münchner haben mit 38 Treffern die beste Offensive, der Gegner mit nur sieben Gegentoren die beste Defensive. Erster gegen Dritter in der Bundesliga. Ein Topspiel, mit dem vor der Saison wohl keiner gerechnet hätte. Auch die Breisgauer staunen über sich. „Man kann vielleicht mal nach dem dritten Spieltag als SC Freiburg zum Spitzenspiel nach München fahren. Aber nach zehn Spieltagen war das so, glaube ich, noch nie der Fall“, meinte SCF-Kapitän Christian Günter (28).

Für Julian Nagelsmann (34) stehen die Freiburger zu Recht so weit oben. „Es ist ein Gegner, der uns sehr viel abverlangen wird. Sie haben die stabilste Defensive, sind unglaublich diszipliniert“, stellte der Bayern-Trainer am Freitag auf der virtuellen Pressekonferenz fest. „Sie haben gute Phasen im hohen Pressing, aber auch welche, in denen sie sehr tief verteidigen.“ Für Nagelsmann der augenscheinlichste Grund für die Defensivstärke der Freiburger: „Ihre Disziplin im Nachverteidigen von Aktionen. Wenn du den Ball gewinnst, hast du nicht allzu viel Zeit, um umzuschalten. Das machen sie mit sehr viel Leidenschaft – und mit sehr viel Tempo kommen sie sehr oft mit allen zehn Feldspielern hinter den Ball.“

Von den nach zehn Liga-Spieltagen noch ungeschlagenen Breisgauern ist Nagelsmann ziemlich beeindruckt, und zwar grundsätzlich. „Das ist ein sehr sympathischer Verein, der aus seinen Möglichkeiten seit Jahren das Maximale herausholt.“

Für die Partie gegen Freiburg an diesem Samstag stehen dem FC Bayern beinahe alle Topspieler wieder zur Verfügung. Lucas Hernandez (25/Knie) und Niklas Süle (26/Hüftbeuger) fielen am Dienstag gegen Benfica Lissabon noch angeschlagen aus. Nun kehrten sie zurück in den Kader.

Auf Marcel Sabitzer (27) kann Nagelsmann allerdings nicht zurückgreifen. Der Österreicher durfte am Freitag nur 15 Minuten laufen. Der Österreicher hat Magen-Darm-Probleme. „Er hat heute früh eine Schale Müsli gegessen, die letzten drei Tage nur eine halbe Breze. Demnach nicht allzu üppig, um im Leistungssport präsent zu sein. Sonst stehen alle Spieler zur Verfügung“, sagte der Coach.  pk

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