Messi und die Beatles

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Lionel Messi 2021 zum besten Fußballer der Welt zu wählen – das ist ungefähr so, wie die Beatles als weltbeste Band des Jahres 1971 auszuzeichnen. Ein bisserl spät halt. Vielleicht wollte die Jury den aufopferungsvollen Einsatz Messis bei seinem Wechsel nach Paris würdigen, bei dem er sich uneigennützig bereit erklärt hat, 40 Millionen Euro Handgeld zu akzeptieren. Womöglich hat PSG-Besitzer Katar auch besser bezahlt als FCB-Sponsor Katar. Dann würde es sich um einen Schuftballon d’Or handeln. Pech für Robert Lewandowski. Wir könnten uns auch vorstellen, dass Lionel Messi Dinge über Organisator Pascal Ferré weiß, die nicht an die Öffentlichkeit sollen – zum Beispiel, dass der Franzose nur mit Stützrädern Fahrrad fahren kann und dabei „Töröööö“ macht. So oder so: Damit steht Messi auch als Preisträger 2023 fest. 2022 gewinnt wieder Cristiano Ronaldo.

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