Bei Hoyzer stand Zwayer an der Linie
Schiedsrichter Robert Hoyzer sorgte für einen der größten Skandale der deutschen Fußball-Geschichte. Anfang 2005 gab der Berliner zu, gegen Sach- sowie Geldzuwendungen Fußball-Spiele (2. Liga, Regionalliga, Pokal) beeinflusst zu haben. Dadurch konnten Sportwetter hohe Gewinne erzielen. Es ging zum Beispiel um das Pokal-Aus des Erstligisten HSV im August 2004 beim Regionalligisten Paderborn. Hoyzer pfiff zwei Elfmeter, Paderborn siegte mit 4:2. Mit aufgedeckt wurde der Skandal durch den langjährigen Top-Schiedsrichter Manuel Gräfe.
Laut Akten hat auch Felix Zwayer, Hoyzers Assistent, damals Geld angenommen, eine Manipulation wurde ihm nicht nachgewiesen. In einem offiziellen Urteil stufte ihn der Verband damals als „grob unsportlich“ ein. Gräfe sagte im vergangenen Sommer der „Zeit“: „Wer einmal Geld angenommen und Hoyzers Manipulation ein halbes Jahr verschwiegen hat, sollte keinen Profifußball pfeifen.“