München – Eine ästhetische Partie war nicht zu erwarten gewesen am Montagabend. Zu groß die Strapazen, die dem FC Bayern unter der Woche bereitet worden waren: Erst am Donnerstag hatte man sich in der Euroleague gegen ASVEL Lyon durchgesetzt, bereits am Freitag stand das Auswärtsspiel in der BBL in Chemnitz an. Nun hatte man mit den MLP Academics Heidelberg einen Aufsteiger vor der Brust. Und in der Tat: Das Spiel der Münchner geriet zu einem harten Stück Arbeit. Von Anfang an hielten die Neckarstädter gut mit den Bayern mit und sorgten dafür, dass es nach 20 gespielten Minuten mit einem 33:33-Gleichstand in die Katakomben ging.
Dem FCB war die Müdigkeit der letzten Tage wahrlich anzumerken. 14 Steals erzwangen die Academics im gesamten Spiel. Im Lauf des dritten Durchgangs steigerten sich die Gäste abermals und gingen gar mit einer 58:52-Führung in das letzte Viertel.
Doch dann besannen sich die Roten ihrer Kräfte, starteten einen 18:0-Lauf und wurden ihrer Favoritenrolle so am Ende gerecht. Für Nihad Djedovic ein aufgegangener Matchplan: „Die Heidelberger kamen hier hin, um zu gewinnen. Das hat man gesehen. Aber das letzte Viertel war für uns entscheidend. Da haben wir alles aufs Parkett gelegt“, so der beste Werfer (14 Punkte) der Münchner, die so die Tabellenführung verteidigten.
Am Donnerstag (19.45 Uhr) empfängt der FCB in der Euroleague seine Gäste aus Istanbul. ja