Peiting – Es war keine gute Woche für den EC Peiting. Da der Inzidenzwert im Landkreis Weilheim-Schongau die Marke von 1000 überschritten hat, musste der Oberligist sein Heimspiel am Sonntag gegen Lindau vor Geisterkulisse austragen.
Mickrig war auch die Ausbeute: Zum ersten Mal seit fast zwei Monaten blieben die Peitinger an einem Wochenende sieglos. Dem 1:2 in Deggendorf ließen sie zuhause gegen die Lindauer ein 3:4 folgen. Da dieses Ergebnis in der Verlängerung zustande kam, überwiesen die Peitinger zumindest noch einen Zähler auf ihr Konto.
Für ECP-Trainer Anton Saal ist Niederlage nicht gleich Niederlage. Nach dem beherzten Auftritt in Deggendorf fand er noch lobende Worte für seine Mannen: „Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen.“ Weitaus weniger schmeichelhaft, was er nach dem verpatzten Heimauftritt gegen die keineswegs übermächtigen, aber ungemein kampfstarken Lindauer sagte: Nach der ansprechenden Leistung gegen Deggendorf habe es sich seine Mannschaft offensichtlich ein wenig bequem gemacht, „und so haben wir dann auch gespielt. Saals ernüchternde Bilanz: „Das war heute zu wenig von allem.“ STEFAN SCHNÜRER