IN KÜRZE

BVB will nicht mit Zwayer reden

von Redaktion

Auch Tage nach dem Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München brodelt es noch. Der DFB hat den Fall zwar mit einer Geldstrafe von 40 000 Euro zu den Akten gelegt – die Debatte um Jude Bellingham und Felix Zwayer ist aber noch längst nicht vorbei. Auch Zwayer selbst äußerte sich am Dienstag erstmals. Bellinghams Aussage („Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?“) sei „persönlich, verunglimpfend und respektlos“, sagte der Referee der Bild und meinte: „Das darf so nicht stehen bleiben.“ Dem BVB habe er ein Gespräch mit dem Jungstar angeboten, eine Entschuldigung würde er annehmen. Noch am Abend bekam er eine Absage. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, bei Amazon Prime angesprochen auf Zwayers Vorschlag, sah „keine große Realisationschance. Wenn Herr Zwayer (…) heute ein Schreiben schickt und ein Gespräch anregt, kann man darüber diskutieren“, sagte Watzke: „Wenn ich aber eine Stunde später das Gleiche schon in den Medien lese, mit Originalzitaten, muss ich ganz ehrlich sagen: Ich führe keine vertraulichen Gespräche mit irgendjemandem, wo ich es eine Stunde später schon im Boulevard stehen habe.“

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