Snowboard
Die deutschen Snowboardcrosser haben beim Weltcup im österreichischen Montafon ein erstes dickes Ausrufezeichen im Olympia-Winter gesetzt. Der 21 Jahre alte Umito Kirchwehm fuhr mit Platz drei auf das erste Weltcup-Podest in seiner noch jungen Laufbahn. Landsmann Martin Nörl rundete das starke deutsche Ergebnis mit Rang vier ab. „Es ist einfach verrückt und fühlt sich unglaublich an. Ich hätte nie gedacht, hier so weit nach vorne zu fahren“, sagte der Wahlmünchner Kirchwehm nach dem Rennen. Nörl hatte im Finaldurchgang lange in Führung gelegen. Ein Fahrfehler kurz vor Schluss kostete den Sportler vom DJK-SV Adlkofen allerdings den Sieg. Für den 28 Jahre alten Nörl war es nach Platz sieben zum Saison-Auftakt die nächste Top-10-Platzierung in diesem Winter. Gemeinsam mit Kirchwehm kann er für die Olympischen Winterspiele in Peking im Februar planen.
Para-Biathlon
Nachwuchsathletin Leonie Walter (St. Peter) hat beim Weltcupauftakt der Para-Biathleten im kanadischen Canmore den ersten Podestplatz ihrer Karriere eingefahren. Die 17-Jährige kam in der Klasse der Sehbehinderten nach fehlerfreiem Schießen mit ihrem Guide Pirmin Strecker auf Rang drei und empfahl sich nachhaltig für die Paralympischen Spiele in Peking (4. bis 12. März 2022). Vivian Hösch (Kirchzarten) landete mit ihrem Guide Florian Grimm knapp dahinter auf Rang vier.