Tretjakow ist nicht zu schlagen

von Redaktion

SKELETON Podestplätze für die Deutschen – Löllings Teilnorm

Winterberg – Top-Pilot Axel Jungk und Weltmeisterin Tina Hermann haben beim Skeleton-Weltcup in Winterberg ihre starke Form bestätigt. Eine Woche nach seinem Sieg in Altenberg fuhr der 30 Jahre alte Jungk beim nächsten Heim-Rennen auf Platz zwei. Hermann musste sich bei den Frauen nur der Niederländerin Kimberley Bos geschlagen geben, die ihren ersten Weltcupsieg feierte.

Weltmeister Christopher Grotheer kämpfte sich mit einem überzeugenden zweiten Lauf noch von Rang sechs aufs Podest. Der Oberhofer wurde Dritter. Den Sieg sicherte sich Alexander Tretjakow aus Russland. Der Sotschi-Olympiasieger verteidigte seine Führung im zweiten Durchgang souverän mit einem Bahnrekord. Im vierten Anlauf war es bereits der dritte Sieg im Eiskanal von Winterberg für Tretjakow.

„Ich bin schon mit dem Ergebnis zufrieden, mit der eigenen Leistung nur bedingt“, sagte Jungk: „Wenn man mit Blick auf Olympia schaut, ist das einfach nicht ausreichend, da muss mehr kommen. Das habe ich zum Glück im zweiten Lauf geschafft.“ Alexander Gassner knackte als Fünfter mit seinem dritten Top-Acht-Ergebnis die Olympianorm. „Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen. Ich bin megahappy“, sagte Gassner.

Jacqueline Lölling (Winterberg), Ex-Weltmeisterin und Olympia-Zweite von 2018, gelang als Vierte ein kleiner Befreiungsschlag und die Teilnorm für Peking.  sid

Artikel 1 von 11