Oberstdorf – Der Sieger der Vierschanzentournee wird künftig deutlich mehr Preisgeld bekommen als bisher. Bei der Jubiläumsausgabe in diesem Winter gibt es 100 000 Schweizer Franken (etwa 96 000 Euro) für den Gesamtsieger des Events in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Bisher betrug das Preisgeld für den besten Tournee-Skispringer 20 000 Franken, also lediglich ein Fünftel. „Toll, dass wir mit der 70. Tournee in eine neue Preisgelddimension starten und den Tourneesieger für seine Leistung deutlich besser entlohnen können als bisher“, sagte Tournee-Präsident Peter Kruijer. Er bezeichnete die Erhöhung als „Gemeinschaftsleistung der vier Organisationskomitees“ in den Wettkampforten sowie des Deutschen und Österreichischen Skiverbandes.
Offen ist weiter, ob und wann eine Vierschanzentournee für Frauen eingeführt wird. Dieses Jahr haben die Skispringerinnen erstmals einen Wettbewerb an Neujahr, allerdings noch im slowenischen Ljubno und nicht in Garmisch-Partenkirchen.
Beim laufenden Weltcup in Klingenthal treten die Frauen indes parallel zu den Männern an. Dabei flog einmal mehr die Österreicherin Marita Kramer mit Sprüngen auf 133 und 124,5 Meter. der gesamten Weltklasse auf und davon. DSV-Topspringerin Katharina Althaus wurde diesmal mit 120,5 und 115 Metern immerhin respektable Siebte. dpa/mm