100 torlose Minuten

von Redaktion

Starbulls sind nicht mehr kaltschnäuzig

Rosenheim – Die letzten vier Starbulls-Spiele endeten mit einem Tor Unterschied, drei Begegnungen gingen für die Rosenheimer allerdings verloren. Nur am Sonntag in Höchstadt gelang ein insgesamt glücklicher 2:1-Arbeitssieg. Nach dieser schwächeren Phase der Starbulls ist der Rückstand auf Oberliga-Spitzenreiter Weiden auf sieben Punkte angewachsen, und die Truppe von Trainer John Sicinski steht in den nächsten Spielen unter Zugzwang. In Passau (heute) und gegen Landsberg (Donnerstag) sind sechs Punkte Pflicht.

Auffallend ist die plötzlich wieder fehlende Torgefährlichkeit. Chancen sind genügend vorhanden, was fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und manchmal auch das Glück im Abschluss. Gegen Weiden (schnelle 2:0-Führung) und bis zum ersten Tor bei der 2:3-Heimspielniederlage im Oberbayern-Derby gegen Riessersee lagen über 100 torlose Minuten der Rosenheimer – bei der Qualität im Sturm eigentlich nicht nachzuvollziehen.

Lief es in der ersten Saisonhälfte im Powerplay noch überdimensional gut, schwächeln die Rosenheimer aktuell auch in numerischer Überlegenheit. In den letzten neun Powerplaysituationen gab es gar keinen Treffer mehr. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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