„Stand-Eishockey“

von Redaktion

Peitings Trainer Saal mit klarer Kritik

Peiting – Der Weihnachtswunsch von Peitings Trainer Anton Saal ging nicht in Erfüllung. Er wollte endlich mal eine Mannschaft aus den Top-Vier der Oberliga besiegen. Doch sowohl auswärts in Weiden (3:6) als auch zu Hause gegen die Eisbären Regensburg (3:8) zogen die Peitinger den kürzeren.

Im Heimspiel leistete sich der ECP zum Teil haarsträubende Scheibenverluste. „Wir waren nicht bereit“, kritisierte Saal, der seinen Spielern vorwarf, ausgerechnet gegen die Regensburger Offensivkünstler „Stand-Eishockey“ praktiziert zu haben. Drei Peitinger Überzahl-Tore binnen acht Minuten (von 0:5 zum 3:5) sorgten nur kurz für Spannung. In Weiden zeigten die Peitinger Saal zufolge einmal mehr „zu viel Respekt“ vor einem Top-Team. Zweimal lag der ECP vorn (1:0, 3:2), am Ende siegte doch der Spitzenreiter.

Aus den acht Partien im Dezember holte Peiting nur sieben Punkte. „Es kommen derzeit ein paar Kleinigkeiten zusammen“, sagt Saal. Dazu gehören verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern. Der Vorsprung der sechstplatzierten Peitinger auf den siebten Rang beträgt nur noch fünf Punkte. Für etwaige Rechenspiele aber „ist es noch zu früh“, betont Saal. PAUL HOPP

Artikel 1 von 11