Peiting – Es gibt Serien, die lassen sich nur schwer durchbrechen. Die machen etwas im Kopf, blockieren einen in den entscheidenden Momenten. Jeder Sportler kennt sie. Womöglich durchleben auch die Spieler des EC Peiting derzeit so eine. Am Sonntag zeigten sie, dass sie dem Tabellenvierten ECDC Memmingen durchaus etwas entgegenzusetzen haben. Doch letztlich kassierten sie eine 3:6-Pleite. Und setzten ihre Niederlagen-Serie gegen die Top-Vier der Oberliga fort.
Dabei ist immer wieder ein Schema zu erkennen: Bekommen die Peitinger gegen ein Top-Team einen Gegentreffer, landet der Puck zumeist gleich noch mal im Tor. Dann ist das Selbstbewusstsein dahin, die Leichtigkeit fort. „Wir verlieren für fünf Minuten die Nerven“, sagt Trainer Anton Saal. Vielleicht sei die Negativserie „schon im Kopf“. Sie da rauszubringen, sei „eine Frage der Zeit“, ist der Coach sicher. „Bis wir mal ein Spiel ziagn“, also gewinnen. Chancen gibt’s diese Woche ausreichend: Am Mittwoch und Sonntag geht’s gegen den Zweiten Rosenheim, am Freitag wartet der Dritte aus Regensburg. KATRIN KLEINSCHMIDT