FUSSBALL IN KÜRZE

Ter Stegens Wiederauferstehung Insigne vor Wechsel zu Toronto Hütter: Kann Reisen nicht verbieten

von Redaktion

Nach seiner starken Leistung beim 1:0-Sieg des coronageplagten FC Barcelona beim RCD Mallorca hat der deutsche Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen viel Lob erhalten. „Die Wiederauferstehung von ter Stegen“, titelte am Montag das Madrider Fachblatt „Marca“. Die Zeitung „El Mundo“ und andere Medien sprachen von einer „Wunderparade“ und vom rechten „Wunderarm“ des Keepers. In der Nachspielzeit hatte ter Stegen am Sonntagabend einen Volleyschuss von Jaume Costa aus rund fünf Metern mit einem blitzschnellen Reflex abgewehrt. „Marc hat uns gerettet, dieser Sieg ist immens wichtig“, sagte Trainer Xavi Hernández. „Er hatte zuletzt eine Vertrauenskrise“, habe diese aber überwunden. Für den Erfolg der Katalanen zeichnete neben ter Stegen ein weiterer Ex-Mönchengladbacher verantwortlich. Das Siegtor erzielte in der 44. Minute der Niederländer Luuk de Jong, über dessen Abgang spekuliert wird. Erzrivale und Tabellenführer Real Madrid verlor zwar überraschend beim Abstiegskandidaten FC Getafe mit 0:1, hat aber bei einem Spiel mehr einen Vorsprung von 15 Punkten vor Barça.

Fußball-Europameister Lorenzo Insigne will Berichten zufolge seinen langjährigen Club SSC Neapel in Richtung Toronto verlassen. Das meldeten mehrere italienische Sportmedien am Montag. Hintergrund soll das schwierige Verhältnis zwischen dem Kapitän und Club-Boss Aurelio De Laurentiis sein. Der Präsident des italienischen Erstligisten habe sein Vertragsangebot an Insigne nicht mehr verbessert, schrieb die „Gazzetta dello Sport“. Dem 30 Jahre alten Offensivspieler soll das Angebot Neapels zu wenig sein. Der kanadische Club Toronto FC habe dagegen mehr geboten, hieß es in den Berichten weiter. Insigne könnte zum kommenden Juni nach Toronto wechseln. Damit würde sein Vertrag bei seinem Jugendclub Neapel fristgerecht auslaufen und er könnte die Saison noch zu Ende spielen. Der gebürtige Neapolitaner steht seit 2009 beim SSC als Profi unter Vertrag. Zu Beginn hatte ihn der Club dreimal verliehen.

Mönchengladbachs Trainer Adi Hütter hat die jüngsten Corona-Fälle im Team noch nicht für die Rückrundenauftakt-Partie beim FC Bayern n am Freitag abgeschrieben. „Der eine oder andere hat die Möglichkeit noch zurückzukommen“, sagte der Chefcoach am Montag. „Man kann es noch nicht genau sagen, weil es auch mit den Gesundheitsämtern zusammenhängt“, erklärte Hütter. In der vergangenen Woche wurden die Profis Mamadou Doucoure, Joe Scally, Denis Zakaria und Keanan Bennetts positiv getestet. Von Verboten privater Reisen der Spieler hält der Österreicher nichts. „Ich glaube, dass man die Spieler als Verein nicht von solchen Reisen abhalten kann. Wir hatten auch einige Spieler dabei, die in Dubai waren und sich nichts eingefangen haben“, sagte Hütter.

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