Stefan Reuter (Foto: dpa), Manager des FC Augsburg, würde eine Anpassung der DFL-Regeln zur Absetzung von Profispielen während der Corona-Pandemie begrüßen. „Wenn es mal so viele Ausfälle gibt wie bei den Bayern, dann ist eine Verlegung sicher mal sinnvoll“, sagte der Weltmeister von 1990 am Sonntagabend im BR. Auch dass verletzte Spieler als zur Verfügung stehend gezählt würden, „sollte man sicher noch mal überdenken.“
„Wenn die Vereine so zwei, drei Spieler haben, die nicht antreten können – das muss jeder Kader verkraften können“, sagte Reuter. Das könne in der Saison immer mal wieder vorkommen, dass man den einen oder anderen Spieler mit Verletzungen oder Sperren ersetzen müsse. Auf die steigenden Corona-Zahlen mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante blickt auch Reuter mit Sorge. „Es ist schon bedenklich und kann natürlich dazu führen, dass die Liga auch mal unterbrochen wird.“ Der Rückrundenauftakt des FC Bayern gegen Gladbach (1:2) hatte trotz vieler Corona-Fälle bei den Münchnern stattgefunden. Grundlage ist die Spielordnung der DFL, wonach 16 einsatzbereite Spieler für den Anpfiff genügen. „Gesperrte Spieler oder Spieler mit „sporttypischen“ Verletzungen gelten demnach als „zur Verfügung stehend“ im Sinne der Statuten“, steht dort allerdings auch geschrieben.