Der langjährige Dortmunder Bundesliga-Profi Shinji Kagawa (32) versucht sein Glück in Belgien. Der Japaner unterschrieb einen Vertrag beim Erstligisten VV St. Truiden. Die Laufzeit gab der Club nicht bekannt, schrieb aber auf seiner Homepage: „Wir sind sehr stolz, dass uns ein Spieler dieses Kalibers und dieses Ranges verstärkt.“ Trainer des Tabellen-13. der Jupiler League ist Bernd Hollerbach, Kapitän der frühere HSV-und Köln-Profi Toni Leistner. Kagawa wird der siebte Japaner im Kader sein – der Klub gehört einer japanischen Internet-Firma. Zuletzt hatte Kagawa für PAOK Saloniki gespielt.
Dem FC Liverpool droht wegen angeblich falscher Testergebnisse und einer womöglich unnötigen Spielverlegung Ärger durch den Liga-Verband. Wegen zahlreicher positiver Corona-Tests im Verein war Liverpools Halbfinal-Hinspiel im Ligapokal gegen Arsenal vergangene Woche verlegt worden – zum Unmut der Londoner. Später berichtete Liverpool-Coach Jürgen Klopp jedoch, dass sich fast alle positiven Testergebnisse als falsch herausgestellt hätten und die isolierten Spieler anschließend negativ getestet worden seien. Den zunächst befürchteten Corona-Ausbruch beim FC Liverpool gab es demnach also nicht. Deshalb sollen sich laut dem Onlinemagazins „The Athletic“ mehrere Clubs beim Pokalausrichter EFL beschwert und eine Untersuchung gefordert haben. Geklärt werden soll, wann Liverpool festgestellt hat, dass die positiven Testergebnisse falsch waren und ob die Partie gegen Arsenal womöglich hätte stattfinden können.
Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic von Hertha BSC kann mit der Bezeichnung des „Big City Clubs“ nicht viel anfangen. „Ich habe das Wort noch nie in den Mund genommen. Das ist auch kein offizieller Slogan von uns, der wurde von außen reingetragen und hat sich vor allem medial verfestigt“, sagte Bobic dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Den Begriff hatte Investor Lars Windhorst als Zielstellung für den Verein bei seinem Einstieg 2019 geprägt, derzeit liegen die Berliner auf Rang 13 der Tabelle. Bobic will den Club nun in Ruhe kontinuierlich nach oben führen. In der Vergangenheit sei bei der Hertha „oft zu laut kommuniziert“ worden, so Bobic, der eine andere Art der Kommunikation betreiben will: „Fröhlich bunte Luftballons rauszublasen und dann zu gucken, wie alle reagieren, das ist nicht meine Strategie.“
Zweitligist Erzgebirge Aue ist vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe von 1500 Euro belegt worden. Grund ist ein Vorfall während des Spiels gegen Ingolstadt am 22. Oktober, als aus dem Auer Zuschauerbereich ein Becher in Richtung eines auf dem Boden liegenden Ingolstädters geworfen worden war.