Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hält „gar nix“ von einer Fußball-Weltmeisterschaft alle zwei Jahre. „Wenn etwas alle zwei Jahre stattfindet, wäre die Vorfreude nicht das Gleiche. Es wäre etwas Alltägliches. Auf eine WM freut man sich vier Jahre lang, weil sie ein echtes Highlight ist. Alle zwei Jahre würde sich nicht dieses Gefühl einstellen“, sagte der 70-jährige Hoeneß der „AZ“. „Auch im Hinblick auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Spieler ist es in meinen Augen nicht zu verantworten, eine WM im Zweijahresrhythmus zu veranstalten. Der Kalender ist schon jetzt völlig überfrachtet.“ Bislang werden die Weltmeisterschaften alle vier Jahre ausgerichtet. FIFA-Boss Gianni Infantino wirbt aber massiv um eine Endrunde im Zwei-Jahres-Rhythmus.
Nur knapp fünf Monate nach seiner Verpflichtung verlässt Ilaix Moriba den Bundesligisten RB Leipzig bereits wieder. Der 19 Jahre alte Nationalspieler Guineas wird bis zum Ende der Saison an den spanischen Erstligisten FC Valencia verliehen. Das teilte der Club am Freitag mit. Eine Kaufoption soll die Leihe nicht beinhalten. Moriba war bis Montag noch beim Afrika-Cup im Einsatz, für Leipzig stand der Mittelfeldspieler bisher nur 100 Minuten auf dem Platz. An RB ist Moriba noch bis 2026 gebunden. Er war im Sommer für 16 Millionen Euro vom FC Barcelona verpflichtet worden. Medienchef Florian Scholz hatte den Deal als „nachhaltigen Transfer mit einer klaren Ausrichtung für unsere Zukunft“ bezeichnet. Clubboss Oliver Mintzlaff betonte noch jüngst, dass das Trainerteam nach dem Afrika-Cup „intensiv mit ihm arbeiten“ werde. Nun entschied man sich kurzfristig für einen anderen Weg, da Moriba in Valencia dem Vernehmen nach viel Spielzeit erhalten soll.
Fußball-Drittligist VfL Osnabrück muss wegen zweier Fälle von unsportlichem Verhalten seiner Anhänger eine Geldstrafe bezahlen. Wie der DFB am Freitag mitteilte, hat das Sportgericht den VfL mit einer Strafe in Höhe von 5300 Euro belegt. Das Urteil ist rechtskräftig, da Osnabrück diesem zugestimmt hat. Normalerweise hätte die Summe 7050 Euro betragen, doch wegen der finanziellen Einbußen infolge der Corona-Pandemie gibt das DFB-Sportgericht momentan einen Nachlass von 25 Prozent. Kurz vor Beginn des DFB-Pokalspiels gegen den SC Freiburg im Oktober 2021 hatten Osnabrücker Zuschauer mindestens 15 bengalische Feuer in ihrem Block abgebrannt. Außerdem warfen VfL-Zuschauer während der Partie mindestens sechs Gegenstände wie Kunststoffbecher und Feuerzeuge Richtung Spielfeld, hieß es in einer Mitteilung des DFB.