Peking – Thomas Bach hat die politische Neutralität der olympischen Bewegung verteidigt. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees sagte, er habe in den vergangenen Jahren „dunkle Wolken der wachsenden Politisierung des Sports am Horizont“ aufziehen sehen, auch die „Boykott-Geister“ der Vergangenheit hätten wieder „ihr hässliches Gesicht gezeigt“. Das IOC habe darauf reagiert und an die Vereinten Nationen, die G20-Staaten oder nationale Politiker appelliert, die neutrale Haltung zu respektieren. „In all diesen Gesprächen haben wir betont, dass die Olympischen Spiele den verbindenden Auftrag nur dann erfüllen können, dass wir die ganze Menschheit in all ihrer Vielfalt nur dann zusammenbringen können, wenn die Spiele jenseits aller Differenzen und politischen Auseinandersetzungen stehen“, sagte Bach.
Er rief auch „eine neue Ära des Wintersports“ aus. Mehr als 300 Millionen Menschen seien an die Sportarten auf Schnee und Eis herangeführt worden, wiederholte der 68-Jährige und lobte Peking für dessen Nachhaltigkeit. Sein Loblied endete damit, dass die Spiele ein Symbol des Friedens und der Einheit seien, „sie zeigen uns einen Weg in eine bessere und friedvollere Zukunft“. Ein Wort zu den Uiguren? Fehlanzeige!