IN KÜRZE

Corona: Hase offiziell Kontaktperson 150 000 Zuschauer werden ausgewählt

von Redaktion

Eiskunstlauf

Die Eiskunstläuferin Minerva Hase ist nach dem positiven Corona-Test ihres sportlichen Partners Nolan Seegert bei Olympia in Peking offiziell als Kontaktperson eingestuft worden. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Donnerstag mit. Die 22 Jahre alte Berlinerin wohne in einem separaten Zimmer im olympischen Dorf, dürfe aber immerhin trainieren. Hase muss sich nun zweimal am Tag einem PCR-Test unterziehen. Wenn die Ergebnisse sieben Tage lang negativ sind, werden die Einschränkungen wieder aufgehoben. Zuvor hatte der DOSB mitgeteilt, dass es im Zusammenhang mit dem Corona-Fall Seegert einen sogenannten Close Contact mit einem weiteren Mitglied der Teilmannschaft Eiskunstlauf gebe, bei dem es sich nicht um Hase handele. Der 29 Jahre alte Seegert war als erster deutscher Athlet in Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in einem Isolations-Hotel. Mit zwei negativen Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden könnte er dieses vor dem Ablauf von zehn Tagen wieder verlassen. Sollte der Berliner diese Voraussetzungen erfüllen, könnte er mit Partnerin Hase wie geplant am 18. und 19. Februar im Paarlauf-Wettbewerb antreten.

Allgemein

Die Olympia-Macher von Peking werden die streng limitierten Tickets für die Winterspiele an rund 150 000 Menschen verteilen. Damit sollen rund die Hälfte der verfügbaren Plätze auf den Tribünen gefüllt werden, teilten die chinesischen Organisatoren am Donnerstag während der 139. Session des Internationalen Olympischen Komitees mit. Zuschauer aus dem Ausland sind wegen der strikten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus nicht zugelassen. Auch in China gehen die Karten nicht in den freien Verkauf, sondern werden durchwegs an Ausgewählte verteilt. Dabei sollen aber nicht nur Chinesen von innerhalb und außerhalb der Olympia-Blase zum Zuge kommen, versicherten die Veranstalter. Auch Ausländer, die derzeit in China leben, erhalten demnach die Chance auf die Zuteilung von Tickets. Neben Einwohnern der Olympia-Regionen und Vertretern von Sponsoren sollen auch Schüler berücksichtigt werden. Für die Winterspiele gilt ein strenges Corona-Sicherheitskonzept. Alle Beteiligten sind vollständig vom Rest der Bevölkerung getrennt. Um Infektionen möglichst rasch zu erkennen, muss jeder innerhalb des sogenannten geschlossenen Kreislaufs täglich einen PCR-Test absolvieren.

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