Die vielleicht kniffligste Hürde meisterte Felix Loch bereits bei der Einreise nach China. Nur wenige Wochen nach seiner Corona-Infektion schlug der sensitive PCR-Test der Behörden am Flughafen in Peking beim deutschen Vorzeigerodler nicht an – das „böse Erwachen“, das Loch vor seiner Olympia-Mission befürchtet hatte, blieb aus. Zumindest das Virus scheint dem Rekordweltmeister beim Griff nach der dritten olympischen Goldmedaille im Einzel nicht im Wege zu stehen. Dennoch sei die Situation „sehr speziell, es ist komisch. Deshalb gehe ich vorsichtig an die Sache heran, hoffe aber einfach, dass das Beste dabei herauskommt“, sagte Loch. Auf Instagram veröffentlichte er ein „Onboard-Video“ seiner Trainingsfahrten in Yanqing, die von ihm gewählte Bildunterschrift dürfte auch das Motto für das Wochenende sein: „Rock ‘n’ Rodel, Baby!“ foto: dpa