Corona bei Basketballern – EL-Spiel verlegt

von Redaktion

München – In den vergangenen Wochen hätte es bei den Basketballern des FC Bayern kaum runder laufen können. Auf dem Spielfeld eilte das Team von Trainer Andrea Trinchieri von Sieg zu Sieg. Auch Abseits gab es reichlich Erfolgsmeldungen wie die langfristige Vertragsverlängerung von Vladimir Lucic. Doch am Mittwoch folgte ein herber Stimmungsdämpfer. Das Virus ist zurück in der Kabine des Bundesliga-Tabellenführers.

Die Bayern sind derart stark getroffen, dass sogar das Euroleague-Spiel am Freitag (18.45 Uhr) bei Fenerbahce Istanbul abgesagt werden muss. Den Regeln der Königsklasse entsprechend, können Partien abgesetzt werden, wenn von den 18 gemeldeten Profis keine acht mehr einsatzfähig sind.

Wobei die Münchner Ausfälle nicht allesamt dem Virus zuzuschreiben sind. Mit Paul Zipser, Darrun Hilliard, Nihad Djedovic und dem zuletzt umgeknickten Ognjen Jaramaz sind mindestens vier Akteure verletzt. Wer nun tatsächlich bei den Corona-Tests auffällig wurde, das ließ der Verein wie schon bei den Durchbrüchen zu Saisonbeginn im Dunklen. Der offiziellen Mitteilung zufolge handelt es sich um „mehrere Fälle innerhalb des Kaders und im Betreuerstab“. Alle Betroffenen seien in Quarantäne, in „guter Verfassung“.

Damit dürfte auch die Bundesliga-Partie am kommenden Sonntag gegen Frankfurt auf der Kippe stehen. Denn die Bayern können auch nicht auf die Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Denn auch das Pro-B-Team des Clubs ist nach mehreren Corona-Fällen derzeit nicht einsatzfähig.  rp

Artikel 4 von 11