OLYMPIA IN KÜRZE

Deutsche Skeletonis in Medaillenform

von Redaktion

Die deutschen Skeletonis gehen optimistisch in den Olympia-Wettkampf, vier von sechs deutschen Startern ließen sogar den finalen Lauf des Abschlusstrainings in Yanqing aus. „Ich hatte beim Fahren ein gutes Gefühl. Ich fühle mich relativ gut, deswegen will ich mich weiter ausruhen und nicht meine ganzen Kräfte verschwenden“, begründete Juniorenweltmeisterin Hannah Neise. Die Männer um Weltmeister Christopher Grotheer (Oberhof), Axel Jungk (Oberbärenburg) und Alexander Gassner (Winterberg) absolvieren an diesem Donnerstag die ersten zwei von vier Wettkampf-Läufen. Das Frauen-Rennen mit Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee), Jacqueline Lölling und Neise (beide Winterberg) beginnt am Freitag, ehe abends die Männer-Entscheidung ansteht.

Grotheer stieg am Mittwoch überhaupt nicht mehr auf den Schlitten. Der nach seiner Corona-Infektion nachgereiste Jungk und Gassner holten sich auf den Plätzen vier und sechs im vorletzten Trainingslauf ein gutes Gefühl für das Rennen. „Wir können auch mit einem Lauf zufrieden sein und Kräfte sparen“, sagte Gassner.

Bei den Frauen machte von den deutschen Pilotinnen Neise (2. im 5. Lauf/6. Lauf ausgelassen) den besten Eindruck im Training, aber auch Lölling (5./4.) und Hermann (3./2.) steigerten sich, minimierten die Fehler. „Ich habe ein ganz gutes Gefühl“, sagte Hermann.

Einen deutschen Olympiasieger oder eine deutsche Olympiasiegerin gab es im Skeleton noch nie. Allen deutschen Startern werden Medaillenchancen eingeräumt. Bundestrainer Christian Baude ist vor allem mit Blick auf das Männer-Rennen überzeugt: „Gold wird nur über die Chinesen gehen.“

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