Flückiger rettet Nullnummer: Löwen können kommen

von Redaktion

TÜRKGÜCÜ Neuer Torwart, neue Stabilität – Gegen 1860 peilt Heraf nun seinen ersten Dreier an

München – Und jetzt: Nachholspiel zweiter Stadtrivalen. Ein Derby, das zusätzliche Brisanz hat, nachdem beide Kontrahenten Punkte brauchen, die sie bei Unentschieden in Meppen (1860) bzw. daheim gegen Mannheim (Türkgücü) haben liegen lassen. Der Derby-Vorausblick von Löwen-Coach Michael Köllner: „Für den einen ist es wichtiger, für den anderen weniger wichtig. Wichtig ist, dass es drei Punkte gibt – das ist es, was für mich zählt.“

Während den Löwen in Meppen zwei wertvolle Punkte für den Aufstiegskampf entglitten, tritt Türkgücü auch mit dem neuen Trainer Andreas Heraf auf der Stelle. Immerhin: Die Abwehr hat der Wiener halbwegs dicht bekommen. Und Heraf wusste, bei wem er sich nach der Nullnummer gegen Mannheim zu bedanken hatte. „Das war eine richtig tolle Leistung des Jungen“, pries er seinen Keeper Franco Flückinger, der reihenweise Hochkaräter der Waldhöfer entschärft hatte.

Der 30-Jährige aus Stendal (Sachsen-Anhalt), 2019 aus Burghausen gekommen, hat Stammkeeper Rene Vollath abgelöst. Mit Flückiger zwischen den Pfosten haben sich die Münchner auch ergebnistechnisch stabilisiert: 1:1 in Osnabrück mit Flückiger als „Man of the Match“, 0:1 in Halle durch einen unglücklichen Elfmeter, nun das 0:0 gegen Waldhof, bei dem Flückiger vor der Pause Großchancen von Martinovic (34.) und Sohm (37.) vereitelte. „Es macht einfach mega Bock mit den Jungs“, sagte der 1,95-Meter-Hüne nach dem Abpfiff bei MagentaSport.

Am Mittwoch kommt’s nun zum Hexer-Duell mit Marco Hiller, der 1860 auch heuer schon so manchen Punkt gerettet hat. Heraf freut sich auf ein „geiles“ Derby. „Da versuchen wir, das i-Tüpfelchen zu schaffen.“ Sprich: den ersten Sieg unter seiner Regie.  ulk, lk

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