Gefälschte Chinesen

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Beinahe hätten die gefälschten chinesischen Eishockeyspieler gegen uns die Sensation geschafft. Sie haben es gelesen: In Wahrheit sind die China-Eishackler gar keine Chinesen, sondern umgetaufte Amerikaner oder Kanadier. Und so wird aus Jeremy Smith zum Beispiel Jieruimi Shimisi. Wir schätzen, dass sich dieses Modell auch beim Fußball durchsetzt. Spätestens 2025 spielt der FC Bayern im Bundesliga-Playoff (Best of 7) gegen Tennis Borussia Peking oder die SpVgg Schanghai, die aus nachgemachten Chinesen aus der Oberpfalz oder Sachsen bestehen. Wobei man ja gemeint hat, dass die Liga so spannend ist wie die Wiederwahl von Steinmeier. Aber dann kam Bochum. Anscheinend haben die Bayern schon im Ruhrpott mit einigen leistungsschwächeren Fake-Chinesen gespielt, mit Jo Chi Kimm oder Wan Sin Süle. Wobei: Die Taktik von Nagels Wang war auch nicht brillant.

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