Hoffnung auf Einsatz von Frenzel schwindet

von Redaktion

Peking – Bundestrainer Hermann Weinbuch hat die Hoffnung auf einen Olympia-Start der positiv auf Corona getesteten Kombinierer Eric Frenzel und Terence Weber noch nicht gänzlich aufgegeben. „Wir hoffen bis zuletzt. Ich will den Jungs irgendwie die Möglichkeit geben. Aber die Zeit rennt uns davon“, sagte Weinbuch der ARD. Ein Einsatz im Einzel von der Großschanze am Dienstag wird immer unwahrscheinlicher. „Die Werte sind verbessert, aber leider noch nicht in einem Bereich, der den Wettkampf zulassen würde“, hatte Teamarzt Stefan Pecher am Samstag gesagt. Körperlich gehe es beiden gut, mental sei die Situation aber „immer schwieriger“, so Pecher. Ein Hoffnungsschimmer ist die Staffel am Donnerstag, der letzte Wettbewerb der Kombinierer in China. „Wir sind weiter guter Hoffnung, Eric Frenzel und Terence Weber natürlich auch, dass sie noch teilnehmen können. Ob sie dann aus sportmedizinischer Sicht auch fähig sind, am Wettkampf teilzunehmen, müsste ich erst entscheiden, wenn sie aus der Quarantäne entlassen sind“, sagte Pecher. Sowohl Frenzel als auch Weber waren direkt nach der Ankunft in Peking in Quarantäne geschickt worden.

Die norwegische Olympia-Mannschaft hofft hingegen auf eine Rückkehr von Überflieger Jarl Magnus Riiber schon im Einzel-Wettbewerb auf der Großschanze am Dienstag. Der 24-Jährige, der in Peking kurz vor Beginn der Winterspiele positiv auf das Coronavirus getestet worden war, erhielt nun seinen ersten negativen Test.  dpa

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