Stürmer Max Kruse hat seinen überraschenden Winter-Wechsel zum VfL Wolfsburg auch mit einem offenbar belasteten Verhältnis zu Union Berlins Trainer Urs Fischer erklärt. „Ich hatte eine sehr intensive und geile Zeit bei Union, keine Frage. Aber für mich lief das zweite Jahr nicht mehr so wie das erste. Ich war nicht mehr so zufrieden wie im ersten Jahr“, sagte der 33-Jährige im ZDF-„Sportstudio“ zu seinem Verhältnis zu Fischer. „Das heißt nicht, dass das Verhältnis komplett zerbrochen oder schlecht war. Aber ich habe mir da etwas anderes vorgestellt.“ Bei seinen 23 Saison-Einsätzen für Union in drei verschiedenen Wettbewerben war er 18 Mal in der Schlussphase ausgewechselt worden. „Als Sportler will man natürlich immer von der ersten bis zur letzten Minute spielen“, sagte Kruse. Er habe „einige Sachen nicht so verstanden, wie andere sie verstanden haben“.