OLYMPIA N KÜRZE

Müller/Dieck knapp gescheitert Sorschag schon wieder im Pech

von Redaktion

Eistanz

Große Enttäuschung für Katharina Müller und Tim Dieck: Die beiden Dortmunder Eistänzer haben bei den Winterspielen in Peking das Kürfinale an diesem Montag äußerst knapp verpasst. Am Ende fehlten den EM-Zwölften 0,06 Punkte zum erforderlichen 20. Platz, sie wurden 21. unter 23 Paaren. Vier Jahre nach der Silbermedaille in Pyeongchang tanzten Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron ihrem ersten Olympiasieg entgegen. Die beiden Franzosen erhielten für ihren Streetdance 90,83 Punkte, ihnen am nächsten kamen die russischen Europa- und Weltmeister Victoria Sinitsina und Nikita Katsalapow (88,85). Rang drei nehmen Madison Hubbell und Zachary Donohue aus den USA mit 87,13 Zählern ein.weniger Punkte als ihre Rivalen.

Skispringen

Skispringerin Sophie Sorschag hat kurz nach ihrem unglücklichen Auftritt bei Olympia eine schwere Verletzung erlitten. Die Österreicherin stürzte beim Continental Cup im thüringischen Brotterode und zog sich eine Kreuzband-, Seitenband- sowie Meniskus-Verletzung im rechten Knie zu. Die 23-Jährige wurde bereits in Linz operiert. Sorschag hatte in Peking für Aufsehen gesorgt, weil sie nach ihrem ersten Wettkampf-Sprung von der Normalschanze disqualifiziert worden war. Die nachnominierte Sorschag hatte die Sponsoren-Logos auf ihrem Anzug überklebt. „Das darf man nicht. Das habe ich nicht gewusst“, sagte sie anschließend. Offizieller Grund für die Disqualifikation war, dass das Klebeband die Luftdurchlässigkeit des Anzugs unzulässig verringert. Eigentlich hatte sich Sorschag gar nicht für Olympia qualifiziert. Weil aber in Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger gleich zwei Österreicherinnen positiv auf Corona getestet wurden, flog sie per Last-Minute-Ticket und mit eilig zusammengestellter Ausrüstung nach Peking. Dort verpasste sie beide Trainingstage.

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