FUSSBALL IN KÜRZE

Gazprom-Partner Schalke beobachtet Ittrich: Drohungen „unfassbar widerlich“ Pele wieder im Krankenhaus Mourinho für zwei Spiele gesperrt

von Redaktion

Der vom russischen Energieunternehmen Gazprom gesponsorte Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 verfolgt die politische Lage in Osteuropa nach der Anerkennung der ostukrainischen Separatistengebiete durch Russland „mit großer Sorge“. Das erklärte der Verein in einer Stellungnahme der Vereinsführung am Dienstag. Ob der Club Konsequenzen zieht, ist noch offen. „Der FC Schalke 04 wird die weitere Entwicklung beobachten, bewerten und nachdrücklich zum Frieden appellieren – zum Schutz der von der Krise betroffenen Menschen“, hieß es. Der Verein sei sich „seiner besonderen Rolle unter den deutschen Sportvereinen bewusst“, teilte die Clubführung mit: „Mit Gazprom Germania, einer deutschen Tochter des staatlichen russischen Energieunternehmens Gazprom, hat der S04 seit nunmehr 15 Jahren einen zuverlässigen Partner und einen relevanten Gaslieferanten der Bundesrepublik Deutschland an seiner Seite. Die Verantwortlichen des Vereins stehen im ständigen Dialog mit dem langjährigen Hauptsponsor.“

Patrick Ittrich hat die Anfeindungen gegen seinen Fußball-Schiedsrichterkollegen Felix Zwayer auf das Schärfste verurteilt. „Dass Felix Zwayer Angst um seine Familie haben muss, ist das Widerlichste überhaupt. Es tut einem selbst weh“, sagte Ittrich in der ran Bundesliga Webshow. „Ich kenne es auch aus der Vergangenheit, dass man angefeindet wird“, erklärte der 43-Jährige: „Man muss versuchen, damit umzugehen, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo man sich wirklich die Frage stellen muss, ob das noch Sinn macht.“ Der Hamburger Ittrich ist selbst in den Sozialen Medien aktiv, deswegen „weiß ich, was einem da blühen kann. Ich finde es aber unfassbar widerlich.“

Brasiliens Fußball-Ikone Pele muss aufgrund neuer gesundheitlicher Probleme weiterhin im Krankenhaus behandelt werden. Bei dem 81-Jährigen wurde am Montag im Rahmen von Routineuntersuchungen eine Harnwegsinfektion festgestellt, das teilte das Albert Einstein Hospital in Sao Paulo mit. Der Zustand sei „stabil, die Entlassung aus der Klinik sollte in den kommenden Tagen erfolgen“. Seit gut einer Woche war Pele wieder im Krankenhaus, um nach seiner Krebserkrankung die Chemotherapie fortzusetzen. Der Aufenthalt wird nun länger dauern, als ursprünglich geplant.

Das Sportgericht der Serie A hat AS-Rom-Trainer José Mourinho für zwei Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe von 20 000 Euro verurteilt. Kurz vor Ende des Spiels am vergangenen Samstag zu Hause gegen Hellas Verona (2:2) habe der Portugiese „schwerwiegende Anspielungen“ in Richtung des Schiedsrichters geäußert, urteilten die Richter am Dienstag.

Artikel 11 von 11