1:5-Packung für Türkgücü München

von Redaktion

Trotz Führung gibt es noch eine klare Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken

München – Die Stimmung auf der Presserunde im Bauche das Olympiastadions war bedrückend. Mit tiefen Sorgenfalten saß Türkgücüs Trainer Andreas Heraf (54) vor der weiß-roten Sponsorenwand, gerade war seine Mannschaft mit 1:5 daheim gegen den 1. FC Saarbrücken untergegangen. Angesichts der Tabellensitaution und schwindender Moral in der Mannschaft hatte er keine Mühe, einen Grund für die Watschn auszumachen: „Die Resignation ist mittlerweile hoch. Das ist ganz, ganz schwierig für die Jungs und ich kann auch keinem böse sein.“ In der ersten Hälfte war Herafs Team mindestens ebenbürtig und es in der 12. Spielminute durch Sinan Karweina sogar, in Führung zu gehen. Und auch danach gab es eigentlich wenig Grund für die Münchner, vom Offensivkurs abzuweichen. Doch als Saarbrücken in der 21. Minute durch Sebastian Jacob ausglich und nur drei Minuten später durch Jalen Hawkins die Führung zum 2:1 erzielte, kippte die Partie. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit ordentlich Schwung aus den Katakomben und erhöhten durch Julian Günther-Schmidt (54.) und abermals Sebastian Jacob (55.) innerhalb von einer Minute auf vier Tore. Türkgücü musste sich nach dem Treffer von Saarbrückens Steinkötter in der 75. Minute letztendlich deutlich geschlagen geben. „Man sieht natürlich, was in den Köpfen passiert wenn es ausweglos wird“, beschrieb der aktuelle Teilzeit-Psychologe Heraf das Zusammenbrechen seiner Mannschaft.“ Türkgücüs nächste Gegner sind die zweite Vertretung Borussia Dortmunds und Tabellenführer Magdeburg. „Also einfacher wird es nicht, so Heraf. Gefragt danach, ob er keine Angst habe, auch die Höhe der Niederlage könne seiner ohnehin angeschlagenen Mannschaft besonders zu setzen, antwortete Heraf nüchtern und ehrlich: „Doch. Die habe ich.“ Jacob Alschner

Artikel 1 von 11