Peiting – Mal spielt er, mal spielt er nicht: Der EC Peiting befindet sich in der Oberliga Süd in einem Stop-and-go-Modus. Die für Sonntag angesetzte Partie gegen den Deggendorfer SC musste – wegen Corona-Fällen bei den Niederbayern – abgesagt werden. Am Freitag trat der ECP noch aufs Eis – die Freude hielt sich aber in Grenzen. Im Heimspiel gegen die Islanders des EV Lindau verloren die Peitinger nach Penaltyschießen mit 5:6.
Bei der Bewertung der Partie offenbarte ECP-Trainer Anton Saal zwiespältige Gefühle. Einerseits bescheinigte er seinen Spielern eine gute Moral, da sie dreimal einen Rückstand aufholten. Zu den Torschützen gehörte auch Dominic Krabbat, der seine 600. Oberliga-Partie absolvierte. Andererseits kritisierte Saal das Verhalten vor den Gegentoren. Und im Schlussdrittel, als sie mit 5:4 endlich führten, verloren die Peitinger den spielerischen Faden. „Vielleicht scheitern wir auch an der eigenen Courage“, rätselte Saal. Zu den Positivmeldungen vom Freitag gehört auf alle Fälle noch die Vertragsverlängerung mit Stürmer Marco Habermann für die kommende Saison.
Für den ECP heißt es nun wieder „go“: Am Dienstag und Freitag stehen Derbys gegen Riessersee an. PAUL HOPP