Neuer: „Gut in der Zeit“

von Redaktion

Comeback wohl gegen Salzburg

München – Gute Nachrichten für den FC Bayern: Rund vier Wochen nach seiner Innenmeniskus-OP im rechten Knie trainierte Kapitän Manuel Neuer (35) am Freitag hinter der blickdichten Plane wieder mit der Mannschaft. „Er hat immer noch ein bisschen Reaktionen, wenn er von ganz tiefen Positionen aufsteht“, berichtete Trainer Julian Nagelsmann (34) am Freitag. Aber: „Es sieht gut aus. Wir sind extrem gut in der Zeit.“

Für das Liga-Spiel an diesem Samstag gegen Leverkusen ist Neuer, der von Sven Ulreich (33) vertreten wird, allerdings noch keine Option. „Es wäre blauäugig, ihn nach einem Training reinzuwerfen“, so Nagelsmann. Möglich sei indes ein Comeback des Torwarts im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr) gegen Salzburg. Nagelsmann: „Da müssen wir einfach die nächsten zwei bis drei Tage abwarten.“

Auch Leon Goretzka (27/Patellasehne) macht gute Reha-Fortschritte. Der Mittelfeldspieler sei „überwiegend schmerzfrei“, sagte Nagelsmann. „Wir versuchen, dass er in den nächsten ein, zwei Wochen wieder Teile des Mannschaftstrainings mitmachen kann und dann auch wieder zur Verfügung stehen wird. Er war natürlich Ewigkeiten weg und wird dann auch noch Zeit brauchen.“ Zuletzt spielte Goretzka am 4. Dezember 2021 in Dortmund.

Bei Alphonso Davies (21/Herzmuskelentzündung) stand am Freitag erneut eine Untersuchung an. „Für die nächsten ein, zwei Wochen ist er auf jeden Fall noch kein Thema“, meinte der Trainer. „Er muss aufgebaut werden, weil er völlige Ruhe hatte die letzten Wochen.“ Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer (27), der am Donnerstag wegen einer Erkältung nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, dürfte es wohl in den Kader für das Leverkusen-Spiel schaffen.

Fix dabei nach Rückenproblemen: Niklas Süle (26). Der Verteidiger wechselt im Sommer ablösefrei zu Dortmund. Im Gegensatz zu anderen Clubs hält Nagelsmann nichts davon, Spieler, deren Verträge auslaufen, die aber dennoch alles für den Verein geben, nicht mehr einzusetzen. „Du kannst nicht bis Mitte Dezember predigen: ‚Niki, gib Vollgas‘. Und dann, wenn er nicht verlängert, sagen: ,Niki, du bist ein Vollidiot und spielst nicht mehr’“, erklärte Nagelsmann. „Das passt nicht zusammen.“  pk

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