Herrsching – Die WWK Volleys Herrsching müssen sich auf einen neuen Gegner im Play off-Viertelfinale einstellen. Die Oberbayern treffen ab dem 12. März auf den einstigen Serienmeister VfB Friedrichshafen. Eigentlich hatten sich die Herrschinger ja auf Duelle mit den United Volleys Frankfurt eingestellt. Doch die Bundesliga (VBL) verhängte gegen die Hessen wegen wiederholter Verstöße im Lizenzierungsverfahren einen Abzug von sechs Punkten. Die Folge: Frankfurt rutscht auf Platz vier.
Die Veränderung stand zunächst noch in Frage, weil für die Frankfurter eigentlich noch ein Nachholspiel gegen die Powervolleys Düren aussteht. Doch Bundesliga-Sprecherin Josephine Dörfler stellte klar: Der Playoff-Plan ist endgültig. Die Hessen behielten sich für diesen Fall rechtliche Schritte vor – ob es tatsächlich noch zu einem Nachspiel kommt, ist vorläufig noch offen.
Im Herrschinger Lager hält sich die Aufregung über die aktuellen Ereignisse ohnehin Grenzen. Coach Max Hauser ist es „letztlich egal gegen wen wir spielen. Auch Friedrichshafen ist schlagbar.“ Klar habe man sich im Trainerstab in diesen Tagen gezielt auf Frankfurt vorbereitet. Der Herrschinger Trainer sähe aber auch den Gegner-Wechsel pragmatisch. „Vielleicht lockt ja der VfB Friedrichshafen den einen oder anderen Zuschauer mehr in den Audi Dome“. ds