München – Corentin Tolisso (27) bleibt der unumstrittene Pechvogel des FC Bayern. In Freiburg wurde der Franzose erst nach einer guten Stunde eingewechselt, keine halbe Stunde später war sein Arbeitstag bereits vorzeitig beendet. Tolisso marschierte plötzlich schnurstracks in Richtung Kabine, begleitet von Mannschaftsarzt Peter Ueblacker. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (34) sprach nach der Partie von „Magenproblemen“.
Am Montag jedoch fehlte der Mittelfeldspieler im Training – und schnell sickerte durch: Tolisso hat sich erneut einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt bis zu vier Wochen aus. Es ist bereits Cocos vierte Muskelverletzung in der laufenden Saison. Die Münchner Verantwortlichen haben mit Tolisso, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ohnehin nicht mehr groß geplant.
Mit Joshua Kimmich (27), Leon Goretzka (27) und Sechser-Entdeckung Jamal Musiala (19) sind die Bayern im zentralen Mittelfeld gut aufgestellt. Darüber hinaus soll Ajax-Juwel Ryan Gravenberch (19) an die Säbener Straße gelockt werden.
Der Spieler selbst steht durch seine Verletzungsanfälligkeit vor deutlich größeren Problemen als der Klub. Denn: Seine Chancen auf einen gut bezahlten Vertrag inklusive ordentlichem Handgeld bei einem neuen Klub schwinden immens. Das beweist auch ein Blick auf seine Marktwert-Entwicklung: War Tolisso nach seinem 41,5-Millionen-Euro-Wechsel zwischenzeitlich 45 Millionen wert, liegt er aktuell gerade einmal bei 15 Millionen. bok