München – Große Gegenwehr für den Münchener SC 1836 beim zweiten Spieltag der Schach-Bundesliga. Meisterschaftsanwärter SC Viernheim hat fünf ukrainische Großmeister im Kader, die – zum Glück – dabei sein werden. Nach Informationen des SC-Vorsitzenden Michael Reiß gelang allen die Flucht.
Pawel Eljanow, der Ukrainer im SC-Team wird hingegen am Sonntag (10 Uhr) fehlen. Er konnte zwar auch fliehen, musste aber umgehend in die Vereinigte Arabischen Emirate fliegen, wo er einen gut dotierten Trainerjob zum Monatsstart bekam.
Ihn von dort „einfliegen zu lassen, lohnt sich nicht“, meint Reiß angesichts der übermächtigen Gegner (das zweite Duell ist am Samstag, 14 Uhr, gegen SG Solingen) und „spart sich die paar Groschen“ lieber für die Duelle gegen Konkurrenten um den Klassenerhalt.
Auch den Lokalrivalen FC Bayern München erwarten die gleichen Gegner. FCB-Kapitän Jörg Wengler sieht sich als „Außenseiter“ und freut sich auf die Ukrainer. Sollten alle an Bord sei das„sehr erfreulich, wenn die alle in München in Ruhe am Brett sitzen können“. hm