IN KÜRZE

Marc Marquez vor der Rückkehr DVV: Winiarski beerbt Giani Gutachten entlastet DEB-Chef Reindl

von Redaktion

Motorrad

Ex-Weltmeister Marc Márquez will am Wochenende beim Motorrad-Grand-Prix in Austin (USA) an den Start gehen. Das bestätigte Honda am Mittwoch vor dem vierten Rennen der laufenden MotoGP-Saison. Die beiden zurückliegenden Rennen in Indonesien und Argentinien verpasste der Spanier verletzungsbedingt. Beim Grand Prix in Indonesien war Marquez im Training schwer gestürzt und hatte erneut Augenprobleme. Am Dienstag testete der Spanier noch mit einer Serienmaschine in seiner Heimat und entschied sich daraufhin für die Teilnahme in Austin.

Volleyball

Nur eine Woche nach dem kurzfristigen Abgang des Italieners Andrea Giani hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) Michal Winiarski als neuen Männer-Bundestrainer verpflichtet. Der 38-jährige Pole, in seiner Heimat Chefcoach beim Erstligisten Trefl Danzig, erhält einen Dreijahresvertrag. „Deutschland hat ein großartiges Team, das international sehr präsent ist. Mein Ziel wird es sein, täglich mein Bestes zu geben. Das erwarte ich auch von den Spielern, denn ich glaube, dass die tägliche Arbeit im Training den größten Unterschied machen wird, um erfolgreich zu sein“, sagte Winiarski. Der frühere Weltklasse-Außenangreifer, als Nationalspieler 2014 Weltmeister, ist seit 2019 Cheftrainer in Danzig.

Eishockey

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat ein Gutachten vorgelegt, das seinen unter Druck geratenen Präsidenten Franz Reindl entlastet. Die Kölner Kanzlei Verte kommt nach fünfmonatiger Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich strafrechtliche Vorwürfe gegen den 67-Jährigen nicht bestätigt hätten. „Die zusammenfassende Darstellung und das Ergebnis der unabhängigen Untersuchung zeigen, dass wir als Gesamtpräsidium – und ich persönlich – stets rechtskonform und für den DEB werthaltig gearbeitet haben“, sagte Reindl, der seit 2014 Verbandspräsident ist und bei den Wahlen am 7. Mai nicht mehr antreten wird: „Ich bin froh, dass die unabhängige Untersuchung dies bestätigt.“ Es ging um die Frage, ob Reindl als ehrenamtlicher Verbandspräsident und bezahlter Geschäftsführer einer DEB-Tochter in einen Interessenskonflikt geraten sein könnte.

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