Favoritensterben in München

von Redaktion

3000 Zuschauer, aber keine Presse – so lief das Darts-Spektakel

München – Der German Darts Grand Prix in München brachte am Osterwochenende eine volle Halle und gute Stimmung. Auch die deutschen Spieler profitierten von der Atmosphäre vor 3 000 Zuschauern. Für eine Entscheidung geriet der Verband in die Kritik. Das Osterturnier in Schlaglichtern: Medienausschluss: Eine Halle voller Fans, aber kein Platz für Journalisten: Mit diesem Entschluss hat die PDC Europe Verwunderung ausgelöst. Für das Turnier im Zenith in München sperrte der Verband Fachportale, Online-Medien sowie Nachrichtenagenturen aus, weil es nach Angaben des Verbandes „logistisch“ keine Möglichkeit gab. Bei früheren Turnieren in der Location hatte es einen Pressebereich und Interviewmöglichkeiten gegeben. Schindlers Show: Am Ostermontag glänzte Martin Schindler (25), der mit über 109 Punkten für einen deutschen Rekord auf der European Tour sorgte und im Achtelfinale den favorisierten Engländer Ryan Searle besiegte. Erst am Abend im Viertelfinale war für Schindler gegen den späteren Finalisten Martin Lukeman Schluss. Auch für Max Hopp, der im Achtelfinale am Waliser Jonny Clayton scheiterte, lief es ordentlich. „The Maximiser“, wie Hopp genannt wird, schrieb bei Instagram von „einer kranken Atmosphäre“ in München. Überraschungen am Finaltag: Gerwyn Price, Peter Wright oder Michael van Gerwen? Die absoluten Topstars aus Wales, Schottland oder den Niederlanden gingen bei dem Turnier an Ostern leer aus. Van Gerwen kassierte im Halbfinale eine bittere 0:7-Schlappe gegen den Engländer Luke Humphries, der sich später überraschenderweise Turniersieger wurde.  dpa

Artikel 1 von 11