Juliane Wirtz hatte Tränen in den Augen, doch Florian Wirtz tröstete sie. Er ist zwar eigentlich der kleine Bruder. Doch während der 18-Jährige schon vier A-Länderspiele absolviert hat und mit Bayer Leverkusen 14 Mal im Europacup spielte, hatte die zwei Jahre ältere Schwester gerade das größte Spiel ihrer bisherigen Fußball-Karriere auf die unglücklichste und denkbar bitterste Art und Weise verloren. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass er da war“, sagte Juliane Wirtz nach dem 3:4 im Elfmeterschießen des Pokal-Halbfinals mit Bayer gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. Der derzeit verletzte Bruder hatte das Spiel auf der Tribüne verfolgt: „Das ist eine Geschwisterverbindung. Er nimmt mich in den Arm und hört mir zu. Er ist eine große Stütze.“
Fußball-Nationalspieler Marcel Halstenberg hat bereits das Ende seiner Profikarriere ins Auge gefasst. „Ich werde im September 31, mit maximal 35 ist Schluss“, sagte der Abwehrspieler des Bundesligisten RB Leipzig im Sky-Interview. Der Defensivspieler war 2015 vom Zweitligisten FC St. Pauli zu den Sachsen gewechselt, sein aktueller Vertrag läuft zum Saisonende aus. Über die Zeit nach seiner Laufbahn hat Halstenberg noch keine konkreten Vorstellungen: „Irgendwann will ich das Kapitel Profifußball beenden und etwas Neues starten.“
Deutschlands Spitzen-Referee Felix Brych hat den Einsatz des Video-Schiedsrichters in der Fußball-Bundesliga vehement verteidigt. „Wir haben es nun lange genug, und jeder sollte das System mittlerweile akzeptieren. Mit dem VAR korrigieren wir jedes Jahr an die 100 Entscheidungen“, sagte der 46-Jährige im Sport1-„Doppelpass 2. Bundesliga“ am Montagabend.