Oh là, là – Monsieur Pavard!

von Redaktion

Der Bayern-Verteidiger kommt immer besser in Schwung

München – Seine Leistungen gehen in der öffentlichen Wahrnehmung oft unter, dabei sind sie seit Wochen konstant gut. Die Rede ist von Benjamin Pavard (26). Der Bayern-Verteidiger hatte zu Saison-Beginn seine Schwierigkeiten mit dem Spielsystem von Trainer Julian Nagelsmann (34). Doch mittlerweile gehört er zu den stabilsten Stars in der Münchner Abwehr.

Ein Grund für den Leistungsaufschwung: Nagelsmann setzt Pavard häufiger auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung als rechts in der Viererkette ein. Eine Entscheidung, die sein Herz aufgehen ließ. Als Außenverteidiger ist der Franzose zwar 2018 Weltmeister geworden. Aber er ist kein Spielertyp wie Alphonso Davies (21), der liebend gerne die Linie rauf und runter marschiert und dadurch Offensivaktionen kreiert.

Mindestens ebenso wichtig für Pavard ist Co-Trainer Dino Toppmöller (41). Der Nagelsmann-Assistent spricht fließend Französisch, kann ihm so ganz genau erklären, was das Trainer-Team von ihm in den Übungseinheiten und im Spiel erwartet. Auch zwischenmenschlich verstehen sich die beiden bestens. Toppmöller trifft genau den Nerv Pavards.

2019 wechselte der Ex-Stuttgarter für eine Ablöse von 35 Millionen Euro vom VfB zum FC Bayern. 2020 gewann Pavard als Rechtsverteidiger unter anderem den Champions-League-Titel mit dem deutschen Rekordmeister. Durch den Abgang von Niklas Süle (26), der zur kommenden Saison ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselt, und die wahrscheinliche Verpflichtung von Ajax-Amsterdam-Star Noussair Mazraoui (24/Vertrag läuft aus), der künftig die rechte Abwehrseite der Münchner verstärken soll, wird Pavard in Zukunft häufiger in der Innenverteidigung des FC Bayern auflaufen.

Apropos: Laut Sport Bild haben die Münchner auch Jurrien Timber (20), der übrigens eng mit FCB-Wunschspieler Ryan Gravenberch (19) befreundet ist, von Ajax auf dem Schirm. Dem Bericht zufolge soll der Innenverteidiger die Bayern-Scouts beeindruckt haben. Der Vertrag des niederländischen Nationalspielers (sechs Einsätze) läuft noch bis 2024. Laut transfermarkt.de liegt Timbers Marktwert bei 30 Millionen Euro. Fraglich, ob die Bayern-Bosse im Sommer bei dieser Personalie ernst machen. Mit Dayot Upamecano (23), Lucas Hernández (26), Tanguy Nianzou (19) und eben Pavard haben die Münchner Stand jetzt für die kommende Saison vier Innenverteidiger. Zunächst soll auch Chris Richards (22), der in dieser Spielzeit an Hoffenheim ausgeliehen ist, nach München zurückkehren.  pk

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