Lundby kämpft gegen Gewichts-Wahn an

von Redaktion

Das Lächeln ist zurück im Gesicht von Maren Lundby (Foto: afp). Sicher, sagt die beste Skispringerin ihrer Generation, ihr Comeback auf den Schanzen dieser Welt werde „eine Herausforderung“. Aber, betont die 27-Jährige, „ich habe das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin“. Zurück ins Glück. Im Oktober schien es noch, als sei jedweder Lebensmut aus Maren Lundby gewichen. Unter Tränen verkündete die Olympiasiegerin von 2018 ihren Verzicht auf die komplette Saison, zu deren Höhepunkt sie in Peking abermals Gold hätte holen sollen. Doch statt Ski zu springen, tanzte sie durch die TV-Sendung „Skal vi danse“ („Let’s Dance“), bis sie schmerzende Füße zum Ausstieg zwangen. Der Grund für ihre monatelange Pause: Lundby konnte und wollte den in ihrem Sport grassierenden Mager-Wahn nicht mehr mitmachen. Sie sei nicht bereit, „verrückte Dinge zu tun“, um die „paar Kilo zuviel“ abzutrainieren, sagte sie und schluchzte.

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