Niki hatte keinen Bock

von Redaktion

Deswegen fehlte Süle in Wolfsburg

München – Nur 19 Spieler standen am Samstag in Wolfsburg im Bayern-Kader. Den 20. Platz hätte Niklas Süle (26) haben können – doch der Innenverteidiger lehnte das Angebot ab. Das verriet Trainer Julian Nagelsmann (34) nach dem Spiel. „Wir hatten eigentlich geplant, den Kader komplett voll zu machen und nur Spieler mitzunehmen, die auch nächstes Jahr noch da sind“, erklärte der Coach. Im Abschlusstraining habe sich Marcel Sabitzer (28) mit muskulären Problemen abgemeldet. Anstelle des österreichischen Mittelfeldspielers hätte dann Süle mit zum Auswärtsspiel reisen sollen. „Wir haben Niki gefragt, ob er noch mit will. Dann hat er gesagt: Ne, eher nicht, weil er sich nicht darauf vorbereitet hatte. Deswegen haben wir ihn dann zuhause gelassen.“

Süle-Freund Thomas Müller (32) betonte in der Woche zuvor noch, dass er sich sicher sei, dass der DFB-Star bis zu seinem BVB-Wechsel alles für den FC Bayern geben werde, bis dahin „ein rot-weißes Herz“ habe. In Wolfsburg fühlte sich der Innenverteidiger aber wohl nicht in der Lage dazu.

Uli Hoeneß fand dies nicht gut. „Wir reden ja immer von Wertschätzung… Die hat Niklas Süle dem Verein sicher nicht entgegengebracht. Ich fand diese Aktion katastrophal“, so der Ehrenpräsident auf der Meisterfeier auf dem Marienplatz.  pk, bok

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