FUSSBALL IN KÜRZE

Balotelli will zum Berlusconi-Club Pogba verlässt Manchester Katzen-Quäler muss Sozialarbeit leisten Watzke: Playoffs die letzte Möglichkeit

von Redaktion

Stürmerstar Mario Balotelli hat offenbar den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontaktiert, um ab der neuen Saison wieder für Serie-A-Aufsteiger Monza Calcio aufzulaufen. Der 85-jährige Berlusconi ist Eigentümer des Clubs Monza. „Ich habe mit Berlusconi gesprochen, ich würde gern nach Italien zurückkehren“, sagte Balotelli, der am Dienstagabend an den Feierlichkeiten für den Serie-A-Aufsteiger in Monza teilnahm. Der 31-Jährige steht derzeit beim türkischen Mittelklasse-Team Adana Demirspor unter Vertrag. Berlusconi bestätigte die Gespräche mit Balotelli. „Balotelli sagt, er würde schon morgen gern bei uns spielen, doch morgen spielen wir nicht“, scherzte der Unternehmer.

Paul Pogba verlässt Manchester United zum zweiten Mal. Der 29-Jährige werde seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Verein am Mittwoch mit und dankte dem Mittelfeldspieler für seinen Einsatz. Wohin es Pogba zieht, ist noch nicht klar. Zuletzt gab es Gerüchte um eine Rückkehr zum italienischen Spitzenclub Juventus Turin. Als Pogba-Nachfolger bei Manchester United ist der Niederländer Frenkie de Jong vom FC Barcelona im Gespräch.

Der französische Nationalspieler Kurt Zouma (27) ist von einem Gericht in London wegen Tierquälerei zur Ableistung von 180 Stunden Sozialarbeit verurteilt worden. Der Abwehrspieler des englischen Premier-League-Clubs West Ham United hatte zugegeben, seine Katze getreten und geschlagen zu haben.

Hans-Joachim Watzke sieht trotz der großen Dominanz des Serienmeisters FC Bayern keinen Grund, die Einführung von Playoffs in der Bundesliga voranzutreiben. „Das wäre aus meiner Sicht eine Ultima Ratio. Wenn der FC Bayern auch in den nächsten fünf Jahren noch Meister würde, könnten wir vielleicht über solche Szenarien nachdenken. Aber momentan ist für meinen Geschmack nicht ansatzweise der Zeitpunkt dafür“, sagte der Geschäftsführer des Meisterschaftszweiten Borussia Dortmund. Den Hype um die englische Premier League hält Watzke für überzogen: „Sie haben in diesem Jahr keinen einzigen Wettbewerb gewonnen.

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