Musiala macht sich unverzichtbar

von Redaktion

Der Youngster zaubert, Neuer (fast) unbezwingbar – das DFB-Team in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Der Kapitän war der gewohnt sichere Rückhalt, parierte mehrmals stark gegen Kane & Co.

Note: 2

Lukas Klostermann: Der Leipziger machte ein ordentliches Spiel. Defensiv ohne Fehler, Sterling hatte er gut im Griff. Aber offensiv konnte er keine Akzente setzen. Note: 3

Antonio Rüdiger: Tauchte bei der ersten Ecke des Spiels gefährlich vor dem Tor der Engländer auf. Der Innenverteidiger war aggressiv in den Zweikämpfen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit leistete er sich einen Schnitzer, der aber ohne Folgen blieb. Note: 3

Nico Schlotterbeck: Der Neu-Dortmunder war in den Zweikämpfen grundsätzlich präsent, dennoch fiel er in der ersten Halbzeit durch einige Unsicherheiten auf. Im zweiten Durchgang war er stabiler. Seine Pässe in die Spitze waren präziser als die von Rüdiger. Note: 4

David Raum: Er sorgte für Wirbel über die linke Seite der deutschen Nationalmannschaft. Seine Positionierung im Offensivspiel war gut, aber seine Flanken waren gegen England zu ungenau. Note: 3

Joshua Kimmich: Der Bayern-Star war der defensivere Part im zentralen Mittelfeld, die Engländer deckten ihn über weite Strecken der ersten Halbzeit gut. Das 1:0 von Hofmann in der 51. Minute bereitete der von den Fans zum DFB-Nationalspieler des vergangenen Jahres mit einem starken Pass vor. Note: 2

Ilkay Gündogan: Unauffällig. Verlangsamte bei Kontermöglichkeiten ab und an das Spiel der deutschen Mannschaft. Note: 4

Jonas Hofmann: Überraschenderweise durfte der Gladbacher auf dem rechten Flügel starten. Hofmann machte seine Sache gut, war im Zweikampf stets präsent und verrichtete viel Laufarbeit. Der Lohn war sein Treffer zur 1:0-Führung, nachdem ihm sein Treffer in der ersten Hälfte aberkannt wurde. Note: 2

(ab 65. Serge Gnabry: o.B.) Thomas Müller: Mit fortlaufender Spieldauer versuchte Müller das Tor zu erzwingen und dirigierte seine Nebenmänner wie wild. Ansonsten war der Angreifer gewohnt quirlig und beflissen. Entscheidende Aktionen gelangen ihm jedoch nicht. Note: 4

Jamal Musiala: Der Youngster, der den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung in England genoss, war mal wieder der auffälligste Spieler auf dem Platz. Egal ob im Dribbling, Zweikampf oder Passspiel – Musiala traf stets die richtige Entscheidung und bewies einmal mehr, dass aktuell kein Stammelf-Weg an ihm vorbeiführt.

Note: 2

(ab 65. Timo Werner: o.B.)

Kai Havertz: Auffällig, wie körperlich das Spiel von Edeltechniker Havertz durch seine Zeit beim FC Chelsea geworden ist. Diese Entwicklung ist für den Angreifer in seiner Rolle als falsche Neun beim DFB in jeder Hinsicht förderlich. Havertz stellt seinen Körper klug zwischen Mann und Ball und ermöglich seinen Hintermännern weiter aufzurücken. Note: 3

bok, pk

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