IN KÜRZE

Musiala: „Viel freieres Spiel“ in England 2:1 – Moukoko lässt U21 jubeln Italien übernimmt die Spitze

von Redaktion

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala sieht seine fast neunjährige Ausbildungszeit in England als Schlüssel für seine Profikarriere. „In Deutschland gibt es schon für unter Zehnjährige ein Ligensystem, wohingegen das in England bis zur U18 nicht üblich ist. Da hat man viel weniger Druck und mehr Zeit, sich zu entwickeln, man kann viel freier spielen“, sagte der Bayern-Profi der BBC. In Deutschland würde in der Jugendarbeit viel mehr Wert gelegt auf Taktik und aufs Siegen, ergänzte der 19-Jährige. Musiala zog mit seinen Eltern als Siebenjähriger auf die Insel, wo er bis zu seinem Wechsel an die Isar 2019 zunächst für den FC Southampton und acht Jahre für den FC Chelsea spielte.

Deutschlands U21-Nationalmannschaft ist dank Doppelpacker Youssoufa Moukoko mit der ersehnten Revanche gegen Polen ein perfekter Abschluss der EM-Qualifikation gelungen. Vier Tage nachdem die Mannschaft von Antonio Di Salvo durch ein 4:0 gegen Ungarn das EM-Ticket gelöst hatte, gewann sie am Dienstag in Polen mit 2:1 (1:1) und revanchierte sich für das 0:4 aus dem Hinspiel. In einer intensiven und umkämpften Partie vor 11 732 Zuschauern in Lodz erzielte Stürmer Moukoko beide Treffer für die Nachwuchs-Elf des Deutschen Fußball-Bundes (25./85. Minute). Für ihn waren es im vierten U21-Spiel die Treffer fünf und sechs. Der starke Bartosz Bialek vom VfL Wolfsburg traf für die Gastgeber zum 1:1 (35.). Die EM-Qualifikation und den Gruppensieg hatte der Titelverteidiger schon zuvor sicher.

Europameister Italien hat den ersten Sieg in der Nations League eingefahren und die Tabellenführung der Gruppe 3 übernommen. Nach dem Auftakt-Unentschieden gegen Deutschland schlug die Squadra Azzurra in Cesena den Gast aus Ungarn mit 2:1 (2:0). Giacomo Raspadori (30.) besorgte mit einem tollen Rechtsschuss die verdiente Führung, Lorenzo Pellegrini (45.) erhöhte kurz vor dem Halbzeitpfiff. Ein Eigentor von Gianluca Mancini (61.) sorgte noch einmal für Spannung. Ungarn konnte nach dem Auftakterfolg gegen England (1:0) kein Ausrufezeichen setzen.

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