Berlin – Ralf Rangnick war ehrlich. Die 0:2-Pleite in Dänemark? Ein noch glimpfliches Ergebnis für ihn und seine Österreicher. „Es hätte auch 4:1 oder 5:1 ausgehen können“, gab der neue Teamchef der ÖFB-Auswahl offen zu. Nach der anfänglichen Euphorie setzte es den nächsten Dämpfer, doch auch nach seiner zweiten Niederlage will Rangnick sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
„Wir haben heute zum ersten Mal über fast 90 Minuten nicht allzu viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Rangnick, ehe er nach nur einem Sieg aus vier Spielen resümierte: „Bei mir überwiegen eindeutig die positiven Erkenntnisse. Die Arbeit im Training und die Spiele haben gezeigt, dass wir auf einem richtig guten Weg sind.“
Das hatte seine Mannschaft vor allem bei den ersten drei Auftritten gezeigt. Erst das umjubelte Traumdebüt des Teamchefs beim 3:0 in Kroatien, zuletzt trotzten David Alaba und Co. Weltmeister Frankreich ein 1:1 ab. Nur gegen Dänemark kassierte Österreich bislang Niederlagen.
Während seine Mannschaft beim ersten Vergleich laut Rangnick einen Punkt verdient gehabt hätte, musste nun auch der Coach einräumen, dass das Ergebnis dieses Mal „in Ordnung“ gehe .Noch vor der Pause setzte es den Doppelschlag durch den Wolfsburger Jonas Wind (21.) und Andreas Skov Olsen (37.). sid