Werner trifft doppelt beim Kantersieg

von Redaktion

Starker Auftritt gegen Italien – die DFB-Stars in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Auch gegen Italien unter den besten Deutschen. Hielt so gut wie alles, was auf seinen Kasten kam, zur Not auch mit unmöglichen Paraden. Traf beim Gegentreffer keine Schuld. Note: 2

Lukas Klostermann: Bekam rechts hinten erneut den Vorzug vor Thilo Kehrer und rechtfertigte dies mit einem offensiv beherzten Auftritt. Ließ sich die Squadra auf seiner Seite blicken, war der Leipziger wachsam. Note: 3

Niklas Süle: Der Ex-Bayer leistete sich insbesondere in der Anfangsphase den einen oder anderen Stellungsfehler, fing sich jedoch schnell und bildete gemeinsam mit seinem Nebenmann Antonio Rüdiger einen sicheren Rückhalt. Note: 3

ab 87: Jonathan Tah o.B.

Antonio Rüdiger: Gab nach seiner Pause in Ungarn erneut den Abwehrchef und zeigte sich vor allem im Aufbau und bei langen Bällen von seiner besten Seite. Wie Süle nach anfänglichen Problemen gewohnt souverän in seinem Hauptbeschäftigungsgebiet als Innenverteidiger – auch wenn er beim Gegentor nicht nah genug an Gnonto dran war. Note: 3

David Raum: Der Hoffenheimer machte viel Dampf über die linke Seite, von wo aus er auch den Führungstreffer durch Joshua Kimmich vorbereitete. Aktiv, frisch und stets unvorhersehbar – so, wie man sich das von einem Flügelspieler wünscht Note: 2

Ilkas Gündogan: Der Regisseur von Manchester City sollte auch die Fäden im deutschen Spiel ziehen und trug viel zum Offensivspiel des DFB-Teams bei. Erkannte die Räume, bespielte sie sauber – und behielt zudem vom Punkt aus cool die Nerven. Note: 2

ab 88. Anton Stach: o.B.

Joshua Kimmich: Gab neben Gündogan den Denker und Lenker des deutschen Spiels und zeigte darüber hinaus auch noch den Stürmern, wie man vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit behält.

Note: 2

Jonas Hofmann: Der Gladbacher bestätigte in seinem Wohnzimmer seinen derzeitigen Status als Trendspieler mit einer erneut engagierten und stets spritzigen Vorstellung. Wenn was los ist, ist Hofmann meistens nicht weit – so wie beim Elfer zum 2:0, den er beim Duell mit dem Italiener Bastoni herausholte. Note: 2

ab 64. Serge Gnabry: o.B.

Thomas Müller: War als Raumdeuter hinter Timo Werner unterwegs, wo er viele Räume für seine Nebemänner schaffte. Seine nutzte er gewohnt eiskalt zum 3:0.

Note: 2

ab 75. Jamal Musiala: o.B.

Leroy Sané: Die Spielfreude ist zurück! Zeigte sich mal wieder von seiner besseren und vor allem motivierten Sahne-Seite. Vor dem Tor hakt es noch. Note: 3

Timo Werner: Dem Chelsea-Stürmer war der Riecher abhandengekommen. Bis er ihn mit einem Doppelpack in Hälfte zwei wiedererlangte. Note: 2

ab 75. Lukas Nmecha: o.B.

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