Haller für Haaland: Vizemeister Borussia Dortmund plant mit Sebastien Haller als Nachfolger seines abgewanderten Stürmerstars Erling Haaland. Der frühere Frankfurter will übereinstimmenden Medienberichten zufolge zum BVB wechseln, sein Klub Ajax Amsterdam fordert mit 38 Millionen Euro plus Boni aber eine zu hohe Ablöse. Dortmund soll bereit sein, 33 Millionen Euro für den 27-Jährigen zu bezahlen. Haller ist noch bis 2024 an Ajax gebunden, das bereits Trainer Erik ten Hag (Manchester United) sowie die Profis Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch (beide Bayern München) verloren hat. Der ivorische Nationalspieler kommt für Ajax in 65 Pflichtspielen auf 47 Treffer und ist dem Vernehmen nach die Wunschlösung der Borussia für die Haaland-Nachfolge. Als Plan B gilt Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart.
Fußballprofi Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt hat nach der abgebrochenen Zusammenarbeit mit einem früheren FPO-Gemeinderat erneut sein Unwissen beteuert. „Ich weiß, dass er FPÖ-Politiker war, was in Österreich ja nichts Schlimmes ist. Ich habe aber von der Identitären Bewegung nichts gewusst und auch nicht, was das bedeutet. Dafür bin ich schon zu lange weg, und die Politik interessiert mich zu wenig“, sagte Hinteregger der Zeitung „Der Standard“ über Heinrich Sickl. „In Deutschland bringen viele die FPÖ und AfD auf eine Ebene, die AfD ist aber zehnmal schlimmer.“
Titelverteidiger RB Leipzig wird seine Erstrundenbegegnung im DFB-Pokal gegen den FC Teutonia 05 Ottensen in Dessau austragen. Die Partie wird im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion am 30. August (20.45 Uhr/ZDF) stattfinden. Das teilte der sächsische Fußball-Bundesligist am Montag mit, nachdem Vertreter von Teutonia 05, RB und auch vom DFB an einem Vorort-Termin teilgenommen haben.
Der Regionalligist aus Hamburg konnte in seinem Stadion „Hoheluft“ wegen des Kunstrasens die Partie nicht austragen. Ein Umzug in das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli hatte der Zweitligist mit Verweis auf seine kritische Haltung gegen RB abgelehnt.
So findet das Heimspiel von Ottensen im 375 Kilometer entfernten Dessau statt. Ein Tausch des Heimrechts ist laut Durchführungsbestimmungen des Deutschen Fußball-Bundes nicht möglich, daher war auch ein Umzug in die Leipziger Red Bull-Arena ausgeschlossen.