TÜRKGÜCÜ

Weiter Durcheinander in der Stadion-Frage

von Redaktion

Die Chancen für Türkgücü München nach dem Drittliga-Abstieg ab 14. Juli einen Neuanfang in der Regionalliga zu starten, schrumpfen täglich. Unserer Zeitung liegt ein Dokument vor, wonach der Klub von Präsident Taskin Akkay bis zum heutigen Dienstag Klarheit in der Stadionfrage haben und eine zweite Spielstätte neben dem Grünwalder Stadion beim Bayerischen Fußballverband (BFV) anmelden muss.

Doch während die Stadt München die Sechziger-Heimspielstätte als Ausweichstadion für Türkgücü bereits genehmigt hat, hakt es noch immer an der Nutzungserlaubnis für das Stadion in Fürstenfeldbruck, in dem ein Gros der Spiele ausgetragen werden soll. Dabei scheitert es bisher am fehlenden Sicherheitskonzept. „Darüber müssen wir noch einmal reden“, sagte Bürgermeister Erich Raff.

Akkays Plan: der neue starke Mann bei Türkgücü will ein Security-Unternehmen aus seinem Umfeld engagieren. Doch zumindest mit Stand dieser Ausgabe war auch hier nicht alles in trockenen Tüchern.

Kurios: Auf Nachfrage unserer Zeitung konnte der BFV die besagte Stadion-Frist nicht bestätigen und verwies stattdessen auf den 30. Juni – an dem die Stadien aller Regionalligisten zur Kontrolle begangen werden. JACOB ALSCHNER

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