München – Ob Fußball-Ikone Cristiano Ronaldo (37), Tennis-Ass Rafael Nadal (35) oder Ex-NBA-Star Marco Bellinelli – dieser Mann hatte sie alle. Auf seinem Sportgerät. Nerio Alessandri ist Gründer und Präsident des Fitness-Riesen TechnoGym. Der Italiener ist der Mann, der die Muskeln der Stars macht.
Der Konzern, Jahresumsatz 509 Millionen Euro, ist nun auch in München aktiv. Alessandris Mission: „Lets Move for a better world! Das bewegt mich seit dem ersten Tag“ erzählt er im Gespräch am Rande der Eröffnung des ersten TechnoGym-Flagship-Stores in der Innenstadt.
Alles fing an in einer kleinen Garage im 9000-Seelen-Örtchen Gatteo nähe Cesena in der Emilia-Romagna, wo Alessandri im Jahr 1983 sein erstes Fitness-Gerät baute. „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Sport und für Design. Also habe ich die Technologie und das Fitnessstudio (engl.: Gym) miteinander verbunden und auch im Namen „TechnoGym“ untergebracht.“ Selbst sportlich aktiv war Alessandri in den Jugendmannschaften des Fußballklubs AC Cesena, der seinerzeit in der ersten und zweiten Liga kickte. Da er sich dort allerdings nicht durchsetzte, beschloss er, ganz auf die Karte Fitnessgeräte zu setzen. Aus einem Hobby wurde ein Nebenberuf.
Heute versorgt das Unternehmen die Kicker von 30 Profi-Klubs in Europa (u.a. Paris Saint-Germain und den FC Barcelona) mit den Muskelmaschinen. Auch die Olympischen Spiele und Einzelsportler werden von TechnoGym ausgestattet. Unter ihnen Tennis-Größen wie Rafa Nadal, Novak Djokovic oder Dominic Thiem. „Wir hatten auch die Ehre, fünfzehn Jahre lang mit Michael Schumacher zusammenzuarbeiten. An seinem Erfolg – vom ersten WM-Titel an – tragen wir eine Mitschuld“, schmunzelt Alessandri stolz. Den Unterschied seiner Produkte zu denen der Konkurrenz sieht er schlicht in der Qualität, auch wenn hier für einen Laien auf den ersten Blick kein Unterschied zu erkennen ist. „Wenn sie sich fragen, warum so viele Spitzensportler mit uns trainieren und nicht mit anderen Geräten, können Sie sich genauso gut die Frage stellen: Warum fährt jemand einen Porsche fährt und keinen Hyundai.“ jals