FUSSBALL IN KÜRZE

Wirbel um das neue Holstein-Kiel-Trikot Lukaku kehrt zu Inter zurück FIFA überprüft Transgender-Regeln

von Redaktion

Die Farben des neuen Heimtrikot haben Zweitligist Holstein Kiel in Erklärungsnöte gebracht. Während die Grundfarbe des Trikots das Blau des Wassers darstellen solle, symbolisierten die weiteren Farben Dunkelblau, Weiß und Rot die Schleswig-Holstein-Flagge, hatte der Club bei der Vorstellung erklärt. Doch User in den sozialen Medien sahen in dem Dunkelblau ein Schwarz und damit die Farbkombination der umstrittenen Reichskriegsflagge, Schwarz-Weiß-Rot. Holstein Kiel wehrte sich gegen diese Darstellung.

Chelsea-Flop Romelu Lukaku kehrt zu Inter Mailand zurück. Der italienische Pokalsieger um Nationalspieler Robin Gosens leiht den Belgier übereinstimmenden Medieninformationen zufolge für eine Gebühr von acht Millionen Euro für ein Jahr aus. Lukaku (29) hat beim Club von Thomas Tuchel noch einen Vertrag bis 2026. Der Stürmer war nach zwei Jahren bei Inter erst zur vergangenen Saison zu den Blues zurückgekehrt, wo er bereits von 2011 bis 2014 unter Vertrag gestanden hatte. Chelsea bezahlte die Rekordsumme von 113 Millionen Euro für den Angreifer, der bei Tuchel schnell seinen Stammplatz verlor. Anfang des Jahres sorgte er mit einem nicht-autorisierten Interview für Schlagzeilen, in dem er offen für Inter schwärmte. Als Nachfolger sowie Konkurrenten der beiden deutschen Nationalspieler Kai Havertz und Timo Werner hat Chelsea Raheem Sterling von Manchester City im Visier. Der englische Nationalspieler (27) könnte rund 40 Millionen Euro kosten.

Auch der Fußball-Weltverband FIFA arbeitet an neuen Richtlinien zum Umgang mit Transmenschen. „Die FIFA überarbeitet derzeit ihr Reglement zur Geschlechtergerechtigkeit in Absprache mit Experten“, teilte ein FIFA-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. Die FIFA stütze sich dabei einerseits auf die Vorgaben zahlreicher Interessengruppen für Medizin, Recht, Wissenschaft/Leistung und Menschenrechte. Zudem verwies der Weltverband auf den IOC-Rahmen für Fairness, Inklusion und Nichtdiskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität und Geschlechtsunterschieden vom November 2021. Da der Prozess noch nicht abgeschlossen sei, könne man sich zu Einzelheiten der vorgeschlagenen Änderungen des bestehenden Reglements derzeit aber nicht äußern. Sollte die FIFA vor Inkrafttreten des neuen Reglements zur Überprüfung einer Spielberechtigung für einen Transmenschen aufgefordert werden, werde jeder einzelne Fall unter Berücksichtigung der „klaren Verpflichtung der FIFA zur Achtung der Menschenrechte“ behandelt, hieß es am Dienstag. Die International Rugby League folgte am Dienstag dem Beispiel des Schwimm-Weltverbandes Fina und schließt bis auf Weiteres Transgender-Athleten von internationalen Frauenwettbewerben aus.

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