Bellinzona – Nasser Al-Khelaifi, Clubpräsident des französischen Meisters Paris St. Germain und Chef des Senders BeIN Sports, ist in einem TV-Rechte-Fall vom Vorwurf der Anstiftung zur ungetreuen Geschäftsbesorgung auch in zweiter Instanz freigesprochen worden. Das Berufungsverfahren wurde am Freitag vom Schweizerischen Bundesstrafgericht in Bellinzona abgeschlossen.
Ebenso sprach das Gericht Jerome Valcke, den früheren Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes FIFA, frei. Der Franzose wurde allerdings in einem separaten Fall wegen „passiver Korruption“ und „falscher Titel“ zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Die Staatsanwaltschaft hatte 28 Monate Haft gegen Al-Khelaifi sowie 35 Monate gegen Valcke beantragt. Ihnen wurde im Zuge der Rechtevergabe an den Weltmeisterschafts-Turnieren 2018 und 2022 Korruption vorgeworfen. sid