Nordische Kombination
Die Nordische Kombination bleibt bei Olympia kurzfristig reine Männersache. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) beschloss am Freitagnachmittag, die Kombination aus Skispringen und Skilanglauf für Frauen nicht für die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo zuzulassen. Für die olympische Zukunft der gesamten Nordischen Kombination sieht Olympiasieger Eric Frenzel nun „schwarz“: Für alle Nationen werde es schwer werden, „die Nordische Kombination Damen in den nächsten siebeneinhalb Jahren aufrechtzuerhalten“. Und wenn 2030 keine Frauen dabei sein können, führte er aus, „glaube ich nicht, dass auch die Nordische Kombination der Männer einen Platz findet“. Denn auch die Zukunft der nordischen Königsdisziplin bei den Männern ist bedroht, daraus macht das IOC keinen Hehl mehr. „Das ausschlaggebende Argument für den Verbleib der NoKo im olympischen Programm für Mailand/Cortina 2026 war die Situation der männlichen Athleten, für die die Olympischen Spiele nur noch dreieinhalb Jahre entfernt sind und die sich bereits seit vielen Jahren auf diese Spiele vorbereiten“, teilte die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit.